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Wie gut kennen sich die AbiBac-Schulen untereinander? Bislang kaum.
Trotz der über 50jährigen Geschichte der deutsch-französisch bilingualen Gymnasien gab es – auf Leitungsebene – noch nie eine flächendeckende Live-Begegnung.
Knapp 50 (!) Schulen kamen am 5. und 6. März auf Einladung von Libingua, der Französischen Botschaft und dem Institut Français zur Dialogkonferenz nach Berlin. Insgesamt fast 80 Schulleitungen und Koordinator:innen der bilingualen Zweige aus 15 Bundesländern waren dabei, hinzu kamen noch deutsche Auslandsschulen in Frankreich sowie Vertreter der Institutionen.
Der Titel „Zwischen Profil und Perspektive – Wege zur nachhaltigen Stärkung des Abibac und der deutschfranzösischen Bildungsgänge“ war Programm: Vielen tat es sichtbar gut, sich darin bestätigt zu fühlen, dass sich der enorme Aufwand lohnt – im Kleinen, d.h. im Sinne aller Schülerinnen und Schüler, die in den bilingualen Zweigen lernen, genauso wie im Großen, als Teil des einzigartigen Projekts der deutsch-französischen Freundschaft.
Aber auch das Wissen, die Sorgen und Herausforderungen mit den anderen zu teilen, machte Mut, der in einem gemeinsamen Positionspapier mündete, das in der Folge mit konkreten konstruktiven Vorschlägen an die politischen Entscheidungsträger geht. Zudem konnte das Inspirationspapier „Den Bilingualen Zweig stärken“ um viele neue Good-Practice-Ideen ergänzt werden, nachdem es einige innovative Impulse aus der Didaktik und der Schulpraxis gegeben hatte. Nicht zuletzt konnte die Libingua-Elternarbeit ihr enormes Potenzial zeigen.
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